LOKAHI HUI LOKAHI HUI LOKAHI HUI

 

EINFACH ZUM NACHDENKEN

Manchmal möchte ich dein Engel sein:
Ich möchte dich stärken, wenn du schwach bist,
dich tragen, wenn du dich auf unsicherem Boden bewegst,
und hinter dir stehen, damit dir niemand in den Rücken fällt.
Ich möchte dich trösten, behutsam und sacht, und aufmerksam sein auf jedes deiner Worte.
Auf dem Weg der Wandlung würde ich dich gerne begleiten.
Manchmal möchte ich dein Engel sein und dir das Tor öffnen zu diesem TROTZDEM.
Trotzdem ja zum Leben sagen.


Mögest du in deinem Leben die Gegenwart, die Kraft und das Licht deiner Seele entdecken.
Mögest du erkennen, dass du niemals allein bist.
Mögest du deine Individualität und Verschiedenheit achten.
Mögest du lernen können dein Selbst mit Freude zu betrachten.

 

Lass dich fallen in deine Trauer und schäme dich nicht deiner Tränen.
Weine um vergangenes Glück –
aber öffne dein Herz für all die Liebe, die dir gegeben wird, jetzt und in Zukunft.

Annette Andersen

 

Wieder ein Abschied der endgültig ist.
Ich lerne damit umzugehen
und doch ist der Schmerz jedes Mal für eine Weile stärker als ich.

Kristiane Allert-Wybranietz

 

Worte.
Was sollen all die Worte, zusammengeflickt und gestottert?
Nichts können sie geben, nichts können sie sagen.
Was sollen all die Worte? Was schenken all die Worte, aus dem Herzen kommend – und zaghaft?
Sie sagen: Ich bin da,
ich halte aus bei dir,
ich erfühle dich in deinem Schmerz in Worten und im Schweigen.

 

Letzte Bitte:
Du sollst es sein
der mir die Hände faltet, die Augen schließt,
den stummen Mund mir küsst
und mir aufs Kissen legt der Rose eine
mit denen du so oft mich lächelnd hast begrüßt.

Du sollst es sein,
der heiter sich erinnert der frohen Zeit
der Stunden voller Glück
und der, damit ich weiterlebe in seinem Herzen, ruft mein junges Bild zurück.

Du sollst es sein
der nicht beweint die Hülle, die alt und tot ins dunkle Grab man senkt.
Träum froh von mir,
dass ich im Reich der Schatten spüre:
Ich bin bei dir, der liebend mein gedenkt.

Edeltraut Ricke

 

LIEBE
Auch wenn du von mir gegangen bist, bin ich verpflichtet gut zu leben.
Verpflichtet mir und vor allem dir,
denn du würdest es hassen und mich schimpfen,
wäre mein Leben dunkel und nicht mehr lebenswert.

Kristiane Allert-Wybranietz

 

Der Tod
ein flüchtiger Gedanke
eine aufkeimende Angst
eine große Lücke
eine verbitterte Frage
ein letzter Ausweg
ein verzweifelter Kampf
ein bitterer Schmerz
und der Keim für neues Leben.

Hendrike Krupp

 

Schwarze Seide -
schwere Qualität –
legt sich auf meine Seele
mir zum Schutz.

Kristiane Allert-Wybranietz

 

Ich möchte Dich lieben, ohne Dich einzuengen,
Dich wertschätzen, ohne Dich zu bewerten,
Dich ernst nehmen, ohne Dich auf etwas festzulegen,
bei Dir ankommen, ohne mich Dir aufzudrängen,
Dich einladen, ohne Forderungen an Dich zu stellen,
Dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
Dich informieren, ohne Dich zu belehren,
Dir helfen, ohne Dich zu beleidigen,
mich um Dich kümmern ohne Dich ändern zu wollen,
mich an Dir freuen, so wie Du bist.

Wenn Du das auch willst,
dann können wir uns wirklich begegnen
und uns gegenseitig bereichern.

Frei nach Khalil Gibran

 

„Unsere tiefste Angst ist es nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sein könnten.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unmenschlich mächtig sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?

Aber wer bist Du denn, dass Du es nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes. Wenn Du Dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du Dich begrenzt, damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst auch den anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.“

(Nelson Mandela, Antrittsrede 1994)

 

Das Stille Gebet - Das Gebet der Potenziale:

In meinem Herzen nehme ich mein vollkommenes SEIN an
Ic
h nehme von Herzen an, dass all die Freude, die ich mir gewünscht habe,
bereits in meinem Leben ist.
Ich nehme von Herzen an, dass die Liebe,
nach der ich mich gesehnt habe, bereits IN MIR ist.
Ich nehme von Herzen an, dass der Frieden,
den ich mir erhofft habe, bereits meine Realität ist.
Ich nehme von Herzen an, dass die Fülle,
die ich mir gewünscht habe, bereits mein Leben erfüllt.
In meiner eigenen Wahrheit nehme ich mein vollkommenes SEIN an.
Ich nehme die Verantwortung für meine eigene Schöpfung an,
und für alle Dinge, die in meinem Leben sind.
Ich erkenne die schöpferische Kraft von SPIRIT, die in mir ist,
und weiß, dass alle Dinge so sind, wie sie sein sollen.
In meiner Weisheit nehme ich mein vollkommenes SEIN an.
Meine Erfahrungen wurden von meinem Selbst sorgsam ausgewählt,
und nun bewege ich mich in ihnen in ihrer Vollständigkeit.
Mein Pfad führt mich auf einer heiligen Reise mit einer göttlichen Absicht.
Meine Erfahrungen werden ein Teil von Allem, was ist.
In meinem inneren Wissen nehme ich mein vollkommenes SEIN an.
In diesem Moment nun sitze ich in meinem goldenen Stuhl
und weiß, dass ich ein Engel bin, voller Licht.
Ich blicke auf die goldene Schatulle - das Geschenk von SPIRIT -
und weiß, dass all meine Wünsche bereits erfüllt sind.
In Liebe für mich Selbst nehme ich mein vollkommenes SEIN an.
Ich lege keine Lasten oder Verurteilungen auf mein Selbst.
Ich nehme von Herzen an, dass alles in meiner Vergangenheit in Liebe gegeben wurde.
Ich nehme von Herzen an, dass alles in diesem Moment von der Liebe her kommt.
Ich nehme von Herzen an, dass alles in meiner Zukunft zu noch größerer Liebe führen wird.
In meinem SEIN nehme ich meine Vollkommenheit an.
And so it is.

Von Tobias, gechannelt von Geoffrey Hoppe - Übersetzt von Matthias, Quelle: www.shouds.de