Ablauf – Das Ritual

„Und ein Ende machen heißt einen Anfang machen.“

Übergänge bedürfen eines bewussten Verabschiedens des Alten und einer Klärung der ABSICHT für das Neue.

Zu Hause

… wirst Du Dich schon mit Hilfe von E-Mails auf die Zeit im Wald vorbereiten können: Einen Mond vorher bekommst Du Anregungen und Fragen, um Deine ganz konkrete Absicht zu finden. Das ist ein höchst wichtiger Schritt für Dich, bevor Du zur AusZeit kommst!

Du bekommst auch schon den Lageplan des Gebietes und kannst im Vorhinein das Gelände dort erkunden, kennen lernen, Dich damit vertraut machen.

Vielleicht magst Du auch in dieser, Deiner Vorbereitungszeit Dinge sammeln die Du dann rituell verbrennen möchtest.

Dann, im Basislager

… in Erdleiten, wirst Du die Teilnehmer kennenlernen und Dich auf Deine AusZeit einen halben Tag lang vorbereiten.

Du bekommst Informationen zum Einrichten Deines Schlafplatzes, zum Fasten. Ängste werden besprochen, es wird noch eine Kleinigkeit gegessen, Altlasten im Feuer verbrannt, …

Das eigentliche Ritual

… beginnt mit dem Durchschreiten der Schwelle – Dein Schritt in eine andere Welt.

Es geht in Deine 40 Stunden – Zeit der Wandlung – die Du im Zwischenreich von Altem und Neuem alleine in der Natur verbringst.

Mit Deiner Absicht, Deiner Intention, trittst Du über die Schwelle.
Dein Weg führt jetzt in Dein Inneres, in Deine innere Wildnis, Deinen spirituellen Raum, Deine „heilige“ Zeit, um Dich Deinen Grundfragen zu stellen – immer getragen von der Tradition vieler Völker und unseren Ahnen.

Mit dem Überschreiten der Grenze lässt Du alles Alltägliche, alle Masken hinter Dir. Was Dir ab diesem Punkt begegnet, ist Bestandteil Deiner inneren Reise – ab sofort gibt es weder alltäglichen Raum noch alltägliche Zeit.

Du bist allein mit Dir selbst, begleitet von Tieren, Pflanzen, Steinen, Wind und Wetter. Du spürst, was Dir wichtig ist, wer Du bist und wer Du nicht bist.

Ohne Ablenkungen des Alltags und ohne Einfluss von Menschen, hörst Du auf einmal das Flüstern Deiner Seele, die Dich an DICH erinnert, wo Du stehst, was zu tun und zu lassen ist.

Die Natur ist Deine Therapeutin, Dein Spiegel. Vielleicht flüstert Dir der Regen eine wichtige Antwort ins Ohr, vielleicht bekräftigt ein Rabe Deine Absicht, vielleicht spricht ein fallendes Blatt zu Dir. Im lauten Schweigen der Natur begegnest Du Dir selbst, findest Lösungen, empfängst Eingebungen und bestärkst Deine Absicht.

Was Du während dieser Zeit machst, ist Dir selber überlassen. Es gibt keine vorgeschriebenen Aktivitäten wie meditieren und dergleichen. Es darf alles sein – es braucht nichts sein!

Und Du wirst merken: Deine Sinne werden geschärft, der Blick verfeinert sich, die Aufmerksamkeit wird auf das gelenkt, worum es wirklich geht. Alle Begegnungen und Ereignisse haben symbolischen Charakter für Dich. Ängste, Zweifel, Lange­weile können ebenso Deine wichtigen Begleiter sein, wie Momente des Glücks und der Sinnerfülltheit.

Dein Ritualraum

Du findest Deinen persönlichen Ort in der Natur, errichtest dort einen Kraftplatz und bleibst in diesem Kreis, in dieser Ur-Zelle mit minimaler Ausrüstung 40 Stunden lang, alleine mit Dir.

Du widmest Dich ausschließlich Dir selbst. Du bist bereit zu empfangen und zu klären. In den Nächten bist Du eingeladen zu wachen.

Die Leiterinnen/Wächterinnen/Hüterinnen geben im Basislager den entsprechenden Rückhalt und sind jederzeit, rund um die Uhr erreichbar. Du wirst – in einem absolut sicheren Feld – DICH wahrlich erfahren können.

Die Ernte

Am Ende Deiner inneren Einkehr treffen wir uns wieder. Ein lautes Zeichen zeigt Dir das Ende Deiner Innenschau.

Beim Rückweg hast Du die Möglichkeit Deinen „Medizinbeutel“ mit heiligen Gegenständen zu füllen die sich Dir am Weg zeigen. Dieser Beutel hat dann quasi die Funktion eines Talismans, der Dich jederzeit im „normalen“ Leben an Deine Erkenntnisse erinnern vermag.

Dann werden wir uns selber mit einem guten Frühstück feiern.

Danach wird es Zeit, die erlebten Einsichten und Erfahrungen im Kreis der anderen Teilnehmer zu teilen, um sie durch das gesprochene Wort in die Welt zu bringen. Was Du erlebt und gesehen hast, wird so verankert als neuer Teil von Dir. Anschließend heißt es nachklingen, ausklingen und Abschied nehmen. Jetzt kannst Du die erworbenen Erkenntnisse, Geschenke nehmen und sie mit neuer Kraft in das Leben und den Alltag tragen, wo sich zeigt, wofür die Zeit reif ist.

Bist DU bereit?

Sonntags-Frühstück